Dieses Rezept kommt direkt aus Omas Küche — und es hat einen Grund, warum es dort so gut funktioniert hat: Der Teig wird am Abend vorher zubereitet und darf über Nacht ruhen. Diese Zeit macht den Unterschied. Die Mikroorganismen arbeiten langsam, bauen schwer verdauliche Bestandteile ab, und das Ergebnis ist nicht nur aromatischer — es ist auch deutlich bekömmlicher.
Eiserkuchen oder Waffelhörnchen gehören für viele zu den Kindheitserinnerungen schlechthin. Mit Buchweizen und Vollkornreismehl habe ich Omas Originalrezept glutenfrei nachgebaut — ohne dabei das Wesentliche zu verlieren: den Geschmack, die Knusprigkeit und das Gefühl von Geborgenheit, das so ein Gebäck mit sich bringt.
Zutaten:
- 75 g Vollrohrzucker
- 125 ml Wasser
- 75 g Butter
- 1 Ei
- 60 g Buchweizenmehl
- 60 g Vollkornreismehl
- 1 Messerspitze Zimt
- 1 Prise Salz
Zubereitung:
Den Vollrohrzucker im Wasser aufkochen und vollständig abkühlen lassen. Butter und Eier mit dem abgekühlten Zuckerwasser schaumig aufschlagen. Mehl, Zimt und Salz unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Der Teig darf nicht zu dünn sein — er sollte gut vom Löffel fallen, aber noch Substanz haben.
Den Teig über Nacht abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen.
Am nächsten Tag das Eiserkucheneisen gut vorheizen und jeweils 1 EL Teig pro Eiserkuchen backen. Sofort nach dem Backen warm zu Hörnchen rollen — das geht nur in den ersten Sekunden, solange der Eiserkuchen noch biegsam ist.

